dachte das würde mir helfen beim klarkommen,

war aber nur unendlich deprimierend und affig, die idee, sonntags am rhein spazieren(?) zu gehen. ist halt nicht der pazifik und ist halt hauptsaison sonntags. zuviele menschen und zuviele traurige blicke, so ohne hund oder partner – da gehe ich nicht mehr hin. das wäre dann auch erledigt als lösung für … ja was eigentlich?

die „bibel“ wurde aktualisiert …

weil eben im sternverlag und ein wenig in der reisebuchabteilung rumgelungert. tatsächlich, die „bibel“ wurde aktualisiert. man mag geteilter meinung sein über „crowded planet“ fakt bleib aber das er trotz „rough guide“, pflicht ist. in dann nach 3 monaten wegzuwerfen, weil man erkannt hat, dass die besten erlebnisse nicht im lp stehen, ist ein guter gedanke 😉

von merian gibts nen schönes australienheft, inkl. „hinchinbroke“-report (leider leider nicht online!) und eins über tassie und ein wunderschönes bild der „tasman peninusula“ … unglaublich da sass ich drauf (ohne fotoapparat, aber glücklich). nach durchsehen ist das heft sehr gut und zu empfehlen.

auf die neuauflage zu „nz“ bzw. „tramping in“ muss ich noch warten.

fernweh 😉 ja!

broken flowers

broken flowers gesehen, ok. murray trägt halt den film. bin mir noch unschlüssig. und ja, soundtrack ist gut. insbesondere das “ There Is An End““ performed von den mir, bis dato unbekannten „greenhorns“ und Holly Golightly ist wunderschön.

ein wenig diskurs:

The Kid: So, as just a guy who gave another guy a sandwich, you have any philosophical tips or anything, for a guy on a-kind of- road trip?

Don Johnston: You asking me?

The Kid: Yeah.

Don Johnston: Well, the past is gone, I know that. The future isn’t here yet, whatever it’s going to be. So, all there is, is this. The present. That’s it.

bingo. viel wichtiger, war für mich die erkenntnis, dass ich wieder da war, wo alles aufgehört hat. die erkenntnis, das programmkino eben auch nur für 2h erlöst und wie leicht man halluziniert; wie oft wünschte ich mir in australien, einen abend im kino, mit freunden. düsseldorf, wärme, ruhe, gespräche, kaffee und kuchen. momente ändern sich.

hobart, broome, düsseldorf – was spielt es schon für eine rolle? nicht der ort entscheidet, sondern film und begleitung, im zweifelsfall der not, man selber.

denoch wenn das „progammkino-gehen“ und das „konzerte-gehen“ und das „mtl. spex lesen“ meine vermissten kulturellen hightlights waren, habe ich mich da selbst belogen oder getäuscht?

also doch natur gegen kultur? in aller konsequenz? lieber wald als kino? lieber strand als konzert? lieber 3h fahren ab und zu für nen „kino-abend“?

jemand, den ich kennenlernen durfte in australien, hatte sich dafür entschieden. inkl. einsamkeit.

jahrestag

nur ein flüchtiges „wie schade eigentlich“ haucht sich aus meinem munde und die schon lange vereinamte erkenntnis, das alles so kommen sollte, wie es kam, ist eh nur beiwerk.

konzerte 1 quartal 2006

wie immer, freue mich sehr über begleitung : )
morgen werden karten gekauft(*), basta!

ART BRUT, 24.01. Köln – Stollwerck (*)
TOMTE, 31.01. Ddorf -Zakk (*)

HEINZ „Computerfreak“ STRUNK, 02.02. Düsseldorf – Zakk
DEAD CAB FOR CUTIE, 13.02. Köln – Live Music Hall
CLAP YOUR HANDS SAY YEAH, 17.02. Köln – Gebäude 9

ARTIC MONKEYS, 04.03. Köln – Bürgerhaus Stollwerck
HENRY ROLLINS, 17.03. Köln – E-Werk

musik 2005 // top irgendwas

kurz:
missy higgins – the special two // Jet – Are You Gonna Be My Girl // annie – no easy love // morrissey – i am not sorry //ben lee – gamble everything for love // stars: your ex-lover is dead // brokensocial scene – anthem for a 17teen year old girl // gravenhurst – the velvet cell // julia hummer – two many boys // hansen band – frankreich/alles teilen // gorillaz – fell good inc // coco rosie + anthony & the johnsons – beautiful boyz // kate bush – cloudbusting // gwen stefani – hollaback girl // tocotronic – aber hier leben, nein danke! // kettcar – nacht // tomte – die schönheit der chance // the arcade fire – in the backseat // belle &sebastian – get me away from here i am dying // phoenix – too young //the streets – dry your eyes // gentleman – superior // mitchell brothers -fuck me? fuck you! //artic monkeys- i bet you look good at the dancefloor // the stranglers – golden brown

lang:
the arcade fire – funeral // stars – set yourself on fire // wolfs parade – apologize to the queen marry // maximo park – a certain trigger // kaiser chefs – unemployment // broken social scene – dito. // anthony & the johnsons – i am a bird now // art brut – bang bang rock&roll // sufjan stevens – come on feel the ilinoise // four tet – everything ecstatic // the go!team – fire, lighting, strike // coco rosie – noahs ark // Kettcar – von spatzen und tauben , dächern und händen // bright eyes – i am wide awake, its morning // rufus wainwright – want too //

eigentlich sollte man erwarten, das mein musikauswahl durch australien sehr beinflusst wurde, leider nicht. eher durch ein ipod und eine festplatte, mit viel „alter“ musik, die man nicht mehr hören konnt, zumal über die hälfte der lieder „verbrannt“ waren. so wurde ich doch förmlich bei meiner ankunft hier von grandiosen alben erschlagen und vermag daher auch keine „rangfolge“ aufzuzeigen. wenn es allerdings um die liebe auf den ersten blick geht, dann ist es „set yourself on fire“, ein lied gehört und fan. es klappt also immer noch. und daher album des jahres für mich.