in den letzten tagen

sinniert, dass ich um keinen preis der welt, wieder alleine in ner mietswohnung hausen möchte!

insgeheim natürlich gedacht: „cool, natalie im urlaub – bude für mich“, aber das war totaler blödsinn und ich freue mich schon sehr, am mittwoch wieder „leben“ hier zu haben. kochen für sich alleine ist eine zumutung, inklusive frühstück und abends dvd und bier ist zu deprimierend – rausgehen? ne, nicht wirklich. zu grau. zu kalt 😉

jetzt weiss ich warum ich meine neues zuhause in ddorf so mag. und wieder zeigt sich, nur wer die alternativen kennt, weiss erst wieder das zu schätzen, was er hat und kann diejenigen dinge ändern, die man eben anders angehen möchte. word!

„All we have to decide is what to do with the time that is given to us!“

die letzten 3 nächte „the lord of the rings“ bis zum umfallen morgengrauen. „extended version“ versteht sich. peter jackson sei dank, beläuft sich das zusatzmaterial ja auc noch ma auf ca.2,5h. abnerden galore!
ein wenig eskapismus tut mir sehr gut. all der regen, all das grau und schon wieder ein deutscherdreckswinter vor der tür.
wer möchte da schon hier verweilen?

ach, hätte ich doch mein dipl-des. in der tasche (der wert an sich ist eh gering. verdammtes sicherheitsdenken) – man beachte beim schauen der filme bitte nochmal die grossartige natur und das panaroma neuseelands.

alleine reisen mag oft erdrückend sein, aber bei soviel schönheit, kann es keine einsamkeit geben, nur eins-sein mit den naturgewalten.

monday

wieder regen. auch hier. in b. trübes grau zieht umher und die sicht beschlägt. ein blick auf den trostlosen hinterhof, abblätternder talg des letzten jahrhunderts; „bruns zigarren“ so lässt sich noch enträtseln.

„Oh it won’t rain all the time, The sky won’t fall forever“ (the crow-ost)

das wetter korrelliert einvernemlich mit meiner stimmung. die arbeit geht zwar leicht von der hand, aber grosse begeisterung will sich nicht einstellen.
das „wieder-weg-sein“, berlin, hat einen stumpfen glanz, war es in ddorf doch sehr schön(!) in den letzten wochen und monaten, vorallem eins nicht, einsam – wenn schon weg, dann bitte weit und komplett weg. einfach nicht mehr da sein – das neu-erfinden und betrügen seinerselbst, gelingt nur so.